Tauchboje = Sicherheit

Tauchbojen vermeiden Tauchunfälle!

Jede/r Taucher(in) kommt früher oder später in eine Situation, die nicht vorhersehbar war. Ich persönlich habe auch schon so einigen Unsinn gemacht, von den typischen „Anfängerfehlern“ beim Tauchen abgesehen. Selbst beim Schwimmen oder Schnorcheln im Meer, hatte ich schon aufgrund von Gezeiten und unerwarteten Strömungen sehr riskante Situationen. Wer schon einmal Panik gespürt hat und weiß, daß dieses Gefühl in lebensbedrohlichen, irrationalen Reaktionen münden kann, sollte einfach vorsorgen… Die Sicherheit, die dir eine Tauchboje bzw. Signalboje gibt, ist nicht nur abstrakt sondern ganz real. In einigen Fällen hätte ich mir schon vorher gewünscht, diesen Ausrüstungsgegenstand dabei gehabt zu haben. Siehe Beispiele unten…

Tauchboje
  1. Nach einem Drifttauchgang in Ägypten war aufgrund des hohen Seegangs das Tauchboot außer Sichtweite. Ganz blödes Gefühl! (nach 20 Minuten wurden wir dann zum Glück „gefunden“) Eine Dekoboje wäre in diesem Fall sehr nützlich gewesen!
  2. Beim Schnorcheln in Sardinien habe ich die perfekte Ein- und Ausstiegsstelle zwischen den vielen gleich aussehehenden Klippen nicht mehr gefunden. Der Wellengang war so stark, daß ich mir bei einem Fehler (an der falschen Stelle) vermutlich alle Knochen gebrochen hätte. Da hatte ich echt Schiß nicht mehr raus zu kommen und das erste Mal im Leben „Herzrasen“. Dort habe ich gelernt: Eine Panikattacke geht nicht einfach so vorüber und ist schlichtweg nicht zu kontrollieren. Auch wenn Du denkst, Du bist „cool“ und der „Super-Schwimmer“ – vergiß es einfach! Hätte ich damals eine Tauchboje zum Festhalten oder Winken dabei gehabt, wäre ich sicher entspannter gewesen. Zum Glück habe ich damals eher zufällig die Einstiegsstelle nach einer halben Stunde „hin- und herpaddeln“ wieder gefunden. Sah halt von der Seeseite ganz anders aus… Ach ja: Und erzählt habe ich damals keinem was davon – war mir alles super peinlich. 🙂
  3. In Kenya zusammen mit meiner Partnerin beim entspannten Schnorcheln am Riff, die plötzlich eintretende, brutale Strömung der Gezeiten unterschätzt! (typisch „Landeier“) Volle Fahrt Richtung offenes Meer. Puls 180, da uns auch die „Baywatch“ am Strand aufgrund hoher Wellen gar nicht bemerkt hat… Wir sind dann ca. 200 m entfernt vom Hotelstrand mit weichen Knien aus dem Wasser gekommen. Dabei sind wir öfter über Felsen voller Seeigel geschrammt und waren „leicht lediert“ Glaube mir – das vergißt Du nicht so schnell!

Bei all diesen Situationen ist eine Tauchboje bzw. Schwimmboje zum Festhalten, als Markierung, Signal geben und natürlich als Stauraum für wichtige Utensilien einfach perfekt!

Denke an Deine Sicherheit und sei auf „Überraschungen“ vorbereitet – dann bleibst Du im Ernstfall wirklich „cool“!

Tauchboje Tauchsignal

Wenn du dir noch nicht ganz sicher bist, welche die beste Tauchboje für deine Zwecke ist, findest du hier eine Übersicht.

Dekoboje setzen

Gerade bei tiefen Wracktauchgängen ist es sinnvoll, eine Dekoboje mitzuführen. Die Dekompressions-Pausen bei Tauchgängen um die 30 m sind einfach länger und das Zeitfenster für einen Tauchunfall beim Auftstieg entsprechend groß. Auch die Markierung des Tauchplatzes per Signalboje ist sinnvoll. Andere Bootsführer werden somit gewarnt und die Crew des Tauchboots weiß genau, wo der Aufstieg erfolgt. Die Dekompressions-Pausen bei Tauchgängen um die 30 m sind einfach länger.

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